Unser Informationsservice zum Thema: Schmerzzustände Schmerzzustände - Achillodynie
Bei der Achillodynie
handelt es sich um Schmerzzustände im Ansatzbereich der Achillessehne am
Fersenbein. Ein anderer Name für die Achillodynie ist der hintere
Fersensporn. Bei der Achillodynie handelt es sich oft um ein Überlastungsproblem. Dies kann insbesondere Sportlern, hier besonders die Laufdisziplinen, betreffen. Aber auch durch Fußfehlformen oder chronische Reizungen durch falsches Schuhwerk kann die Achillodynie hervorgerufen werden. In seltenen Fällen kann die Achillodynie durch Infektions- oder Stoffwechselerkrankungen entstehen. Unklare Schmerzen wie bei einer Achillodynie treten beim Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), bei der seronegativen Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) als auch bei der Gicht auf. Auch können Beschwerden i. S. einer Achillodynie durch degenerative Veränderungen im Bereich des Fußes auftreten, z. B. Beschwerden bei Arthrosen am oberen und unteren Sprunggelenk. Weitere Informationen zu diesem Thema: www.schmerzzustaende.de/achillodynie/ Schmerzzustände - Chondropathia patellae Die Chondropathia patellae wird auch parapatellares Schmerzsyndrom oder Kniescheibenschmerz genannt. Bei der Chondropathia patellae handelt es sich um Schmerzzustände im Bereich der Kniescheibe, das meist von den Bändern der Gelenkkapsel oder den Muskelansätzen ausgeht. In der Regel bestehen keine degenerativen (verschleißbedingten) Erkrankungen. Bei der Chondropathia patellae stehen mechanische Überbelastungen an vorderster Stelle. Es sind meist Sportler betroffen, die sich überlastet haben. Oft treten die Schmerzzustände auch nach längerem Sitzen im Kino oder Theater auf, aber auch im Beruf oder bei der Gartenarbeit, wenn die Kniegelenke lange gebeugt werden. Man denke an kniende und hockende Tätigkeiten bei Installateuren und Fliesenlegern. Die Beschwerden gehen hauptsächlich von der Quadrizepssehne, der Kniescheibensehne sowie den Bändern der Kniescheibe aus. Weiterführende Informationen finden Sie hier: www.schmerzzustaende.de/chondropathia-patellae/ Schmerzzustände - Epicondylitis
Die Epicondylitis wird
auch Tennisellenbogen, Golferellenbogen, Epicondylopathia humeri radialis
oder ulnaris genannt. Die Epicondylitis gehört zu den
Insertionstendopathien; dies ist eine Erkrankung der Sehnen, Sehnenscheiden
und Bänder. Die Epicondylitis gehört zu den Myotendinosen
(Erkrankung der
Einheit Muskel = Myo und Sehne = Tendo). Es handelt sich dabei um
Erkrankungen der Sehnen und Bänder, wobei auch immer die Muskulatur, vor
allem an ihren Ansätzen, beteiligt ist. Tendopathien können schmerzhafte
Veränderungen an Sehnen am Ansatz oder Ursprung eines Muskels oder in Band-
und Kapselansätzen fast überall im Körper hervorrufen.
Bei der Epicondylitis
handelt es sich um Schmerzzustände im Bereich des Ursprungs der Hand- und
Fingermuskulatur an den knöchernen Ansätzen des Oberarmknochens (Humerus).
Die Epicondylitis
radialis
humeri ist die häufigste Ansatztendinose
der Unterarmstreckmuskulatur.
Obwohl die
Epicondylitis Tennis- oder Golferellenbogen heißt - je nachdem, ob der
äußere oder innere Ellenbogen betroffen ist - tritt sie doch nur verhältnismäßig
selten bei Sportlern auf. Meist ist dann eine falsche Technik, insbesondere
bei der Tennisrückhand oder beim Golfabschlag, die Ursache. Viel häufiger kommt
die Epicondylitis bei chronischen mechanischen Überbeanspruchungen vor,
hier besonders bei Handarbeitern und bei
Sekretärinnen. Bei der Epicondylitis kommt es zu schmerzhaften Verschleißerkrankungen im Ansatzbereich der Muskulatur. Hierbei ist die Streckmuskulatur weitaus häufiger betroffen als die Beugemuskulatur im Handgelenk. Die Epicondylitis tritt vorwiegend bei solchen Menschen auf, die berufsmäßig oder bei sportlicher Betätigung Überlastungen ausgesetzt sind. Hier sind Handwerker, Mechaniker, Straßen- und Bauarbeiter sowie an letzter Stelle Golf- und Tennisspieler zu erwähnen. Oft tritt die Epicondylitis auch bei älteren Patienten auf, die bereits mehr oder weniger stark ausgeprägte degenerative (arthrotische) Veränderungen im Ellenbogengelenk haben. Weitere Informationen finden Sie unter: www.schmerzzustaende.de/epicondylitis/ Schmerzzustände - Morton’sche Neuralgie Bei der Morton’schen Neuralgie entsteht ein so genanntes Neurinom - eine Nervengeschwulst - im Bereich des Vorfußes. Durch eine Nervengeschwulstbildung bildet sich besonders bei Frauen in über 60 % zwischen der 3. und 4. Zehe ein stark brennender Schmerz. Ursache der Morton’schen Neuralgie ist in der Regel zu enges Schuhwerk (Pumps). Überbelastungen im Alltag und beim Sport (besonders beim Tanzen) können die Beschwerden verstärkten. Auch können Fußfehlbildungen wie Spreiz- oder Senkfuß einen vermehrten Druck auf die Vorfußknochen auslösen. Wenn nun zusätzlich ein Druck von der Seite durch zu enges Schuhwerk besteht, kann sich ein so genanntes Neurinom bilden, vergleichbar mit Schwielenbildungen an der Hand durch starke körperliche Belastungen. In der Regel kommen die Patientinnen wegen brennender oder elektrisierender Schmerzzustände zum Arzt. Sie berichten über Schmerzverstärkungen bei Belastungen. Weitere Informationen zum Thema finden sie unter: www.schmerzzustaende.de/mortonsche-neuralgie/ Schmerzzustände - Rückenschmerzen 12 % der Bevölkerung haben täglich Rückenschmerzen,
25 % der Bundesbürger gehen 1 x im Jahr wegen Rückenschmerzen zum Arzt. 38 %
der Bevölkerung haben von Zeit zu Zeit Rückenschmerzen. 30 % der Arbeitsunfähigkeiten
entstehend aufgrund von Beschwerden am Bewegungsapparat und durch Rückenschmerzen,
auch Dorsalgien genannt. Diese wenigen Zahlen zeigen schon die
große Bedeutung der Erkrankungen die mit Rückenschmerzen einher gehen. Häufig
führen Rückenschmerzen auch zur dauerhaften Arbeitsunfähigkeit. Vom leichten Ziehen über
Muskelschmerz mit stechenden Schmerzen
in die Beine, pelzigem Gefühl und Kribbeln in der Haut (Parästhesie) bis zu plötzlichen
(akuten) Lähmungserscheinungen. Der Rückenschmerz kann sich auf vielfältige
Art und Weise äußern. Bei allen Rückenschmerzformen gilt:
Fragen Sie Ihren Arzt. Bei plötzlich auftretenden Rückenschmerzen mit Lähmungserscheinungen
und Störungen der Blasen-/Mastdarmfunktion verständigen Sie sofort den ärztlichen
Notdienst. Ihr Arzt wird sich die Haltung und Form der Wirbelsäule ansehen,
nach Schmerz- und Druckpunkten suchen sowie nach schmerzhaften
Muskelverspannungen, die Rückenschmerzen auslösen können. Es schließt sich
bei der klinischen Untersuchung die Funktionsprüfung an. Hierbei wird die
Beweglichkeit der Wirbelsäule geprüft. Bei der neurologischen (Nerven
betreffend) Überprüfung werden die Muskeleigenreflexe (MER) an Armen und
Beinen ausgelöst. Ihr Arzt wird die Muskelkraft untersuchen sowie Störungen
des Gefühls (Sensibilitätsstörungen). Sollte es notwendig sein, könnten sich noch Röntgenuntersuchungen anschließen, um weitere Ursachen auszuschließen. Bei ausgewählten Fällen wird noch die Computertomographie, die Kernspintomographie sowie evtl. die Szintigraphie durchgeführt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: www.schmerzzustaende.de/rueckenschmerzen/ Schmerzzustände - Tendopathie Bei der Tendopathie handelt es
sich um Entzündungen der Sehnen bzw. der Sehnenscheide an den Ansätzen
am Knochen oder um degenerative (verschleißbedingte) Veränderungen an
Sehnenursprüngen und Ansätzen (Tendinose). Die Tendopathie kann in jedem
Alter auftreten. Häufig sind Überlastungen sowie mechanische
Einengungen Ursache der Schmerzzustände. Oft
werden die Sehnen an Knochenvorsprüngen oder durch Engpässe gereizt. Gerade schlecht durchblutete, längere
Sehnen wie die Achillessehne oder die lange Bizepssehne sind hier
besonders betroffen. Durch länger anhaltende, starke
körperliche Beanspruchung und Überlastungen sowohl im Alltag, im Beruf
als auch beim Sport kann es zu kleinen Verletzungen (Mikrotraumen)
kommen, hier sei auf den Tennis- und den Golferellenbogen,
als auch auf die Achillodynie
hingewiesen. Durch länger andauernde Überlastungen
kann es zu Verkalkungen im Bereich der Sehnen kommen. Dies trifft
besonders häufig an den Fußsohlen, der Kniescheibensehne sowie der
Trizepssehne auf. Es finden sich dann Verkalkungen im Röntgenbild oder
beim Ultraschall. Sehr häufig ist die Supraspinatussehne im Bereich der
Schulter betroffen. Man spricht dann von der sogenannten Kalkschulter
oder Tendinosis calcarea. Die Tendopathie kann aber auch
auftreten bei Muskelungleichgewichten, sogenannter Muskeldysbalance.
Gerade bei Wirbelsäulenerkrankungen tritt die Tendopathie häufig auf. Auch bei degenerativen
(verschleißbedingten) Veränderungen an den Gelenken findet sich oft
eine Tendopathie. Hier möchte ich auf die Tendopathie bei Coxarthrose
am Hüftgelenk sowie die Tendopathie am Kniegelenk bei Verschleiß am
Knorpel der Kniescheibe hinweisen. Oft treten Schmerzzustände im Bereich der Hüfte
am großen Rollhügel als auch im Bereich der Kniescheibensehne auf. Nicht zu vergessen sind auch
Stoffwechselerkrankungen wie Osteoporose
(Knochenschwund) sowie die Gicht.
Auch bei diesen Erkrankungen tritt die Tendopathie schmerzbedingt häufig
auf. Bei einseitigen Haltungen am Arbeitsplatz, z. B. Computerarbeitsplatz, treten Tendopathien im Rahmen eines Zervikalsyndroms (Schulter-/Nackensyndrom) häufig auf. Es finden sich dann schmerzhafte Funktionseinschränkungen im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Häufig kommen die Patienten wegen der starken Schmerzzustände sowie der Bewegungseinschränkungen bei Tendopathie zum Arzt. Die Tendopathie kann je nach Ausmaß der Beschwerden zu starken Einschränkungen im Alltag, im Beruf und bei sportlichen Tätigkeiten führen. Dies führt zu starken Funktionseinschränkungen. Weitere Informationen zum Thema Schmerzzustände und Tendopathie finden Sie hier: www.schmerzzustaende.de/tendopathie/ Schmerzzustände - Tietze-Syndrom
Beim Tietze-Syndrom
kommt es zu stark schmerzhaften Auftreibungen am Übergang zwischen Brustbein
und Rippen im Brustkorbbereich. Beim Tietze-Syndrom finden sich stark schmerzhafte Schwellungen am Übergang zwischen Brustbein und Rippenknorpel. Oft findet sich eine Schmerzverstärkung beim tiefen Ein- und Ausatmen. Da auch Herzinfarkte ähnliche Beschwerden wie beim Tietze-Syndrom hervorrufen können, sollten ggf. weitere internistische Untersuchungen erfolgen. Hier seien das EKG und das Belastungs-EKG erwähnt. Sollten Unfälle mit Beteiligung des Brustbeins oder der Rippen vorliegen, wird man noch eine Röntgenaufnahme des Brustbeins veranlassen. Weitere Informationen zum Thema Schmerzzustände beim Tietze-Syndrom: www.schmerzzustaende.de/tietze-syndrom/ Ihr Team von der Klinik am Homberg
Zur Klärung
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Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte
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